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Nach Aufruf „Gleiches Recht auf Schulwahl“ reagiert Ties Rabe

Am Mittwoch, 12. Juni 2019 veröffentlichten 32 Organisationen ihren Aufruf „Gleiches Recht auf Schulwahl für Eltern von Kindern mit Behinderung“.  Darin forderten sie fünf konkrete Maßnahmen von Senator Rabe und der Schulbehörde, um das Schulwahlrecht der Eltern von Kindern mit einer Behinderung zu stärken und deren Diskriminierung zu beenden:

Die Hamburger Presse nahm das Thema auf und ließ betroffene Familien zu Wort kommen, u. a. Hamburger Abendblatttaz Hamburg. Parallel schrieb die Initiative Gute Inklusion die bildungspolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktionen an und forderte eine Schulausschuss-Sitzung mit öffentlicher Anhörung zu diesem Thema.

Am 13. Juni 2019 versprach Ties Rabe gegenüber NDR 90,3 „Abhilfe“ und machte „auch den Eltern Hoffnung, deren Kinder bereits von ihren Wunschschulen abgewiesen wurden: Alle Widersprüche würden wohlwollend behandelt.“ Im offiziellen Newsletter des Amtes für Bildung am 14. Juni 2019 kündigte Ties Rabe eine Anpassung der Schulwegregelung sowie die Überprüfung weiterer bestehender Einschränkungen an.

Die Initiative für Inklusion begrüßte die ersten Schritte vom Bildungssenator. Seine geplanten Veränderungen decken jedoch nur einen Teil der Forderungen ab. Die Initiative fordert daher nun, dass möglichst schnell Gespräche zwischen Senator und Vertretern der unterzeichnenden Organisationen stattfinden, um das Problem zu lösen:

Als Mitunterzeichner des Aufrufs freuen wir uns sehr über den ersten Teilerfolg und danken allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement für unsere Kinder.