ElbschulEltern

Kritischer Umgang mit Schwerpunktschulen

Das Thema “Schwerpunktschule” hat viele Facetten, wie die teilweise hitzigen Diskussionen um eine gemeinsame Position im Bündnis für Inklusion gezeigt hat. Auf der letzten Sitzung wurde nun ein gemeinsames Positionspapier zur inklusiven Beschulung von SchülerInnen mit einer Behinderung verabschiedet, das eine hoch entwickelte Lern- und Schulkultur fordert und diese anhand von Qualitätskriterien beschreibt. Zudem kritisiert es das behördliche “Konzept” Schwerpunktschulen, u. a. weil es es das Wahlrecht der Eltern von Kindern mit Behinderung sehr stark einschränkt.

Mit der letzten Anmelderunde für die ersten und fünften Klassen wurde das “Konzept” Schwerpunktschulen zum ersten Mal auch bei Kindern mit einer Hörbehinderung angewendet. Wie die Elbschule auf ihrem Elternabend im April 2016 dargestellt hat, bietet dieses Chancen, aber auch Nachteile bei der Schulwahl.

Gern möchten wir dieses Thema mit Euch auf dem nächsten Elternstammtisch am 11. Oktober 2016 diskutieren und konkrete Fragen sammeln (z. B. Geschwisterregelung, zumutbare Wegezeiten, Transparenz, Ausnahmeregelungen …). Unsere Punkte könnten wir dann auf der Inklusionsveranstaltung am 5. November 2016 platzieren oder einem Behördenvertreter in einem separaten Termin vorstellen.

Bitte beteiligt Euch an diesem Austausch und lasst uns Eure Meinung wissen, auch wenn Eure Kinder schon an weiterführenden Schulen sind. Alle nachkommenden SchülerInnen mit einer Hörbehinderung werden von dieser Entwicklung direkt betroffen sein – danke!

PdfDownload Positionspapier zur inklusiven Beschulung von SchülerInnen mit einer Behinderung