ElbschulEltern

Gebärdensprache als Wahlpflichtfach: Wie sieht die Umsetzung aus?

Kurz vor den Sommerferien hat die Bürgerschaft dem Antrag der SPD und GRÜNEN zugestimmt, dass Schulen die Deutsche Gebärdensprache (DGS) als Wahlpflichtfach anbieten können (Beitrag vom 10. Juli 2015).

Schon im Vorfeld der Abstimmung haben wir ElbschulEltern uns für die konkrete Umsetzung interessiert (Beitrag vom 4. Juli 2015):

  • Welche Schulen machen sich auf den Weg?
  • Welche Unterstützung erhalten sie von der Behörde für Schule und Berufsbildung?
  • Woher kommen die qualifizierten Lehrkräfte bzw. wer bildet sie aus / weiter?
  • Wird die Gebärdensprache als zweite Fremdsprache anerkannt?
  • In welchen Jahrgangsstufen wird DGS angeboten?
  • und, und, und …

Nachdem die Politik nun den Rahmen für die Umsetzung geschaffen hat, gab es am Freitag ein erstes Arbeitstreffen im Rathaus. Auf Einladung der schulpolitischen Sprecherin der GRÜNEN, Dr. Stefanie von Berg, kamen Vertreter der Schulbehörde, Universität Hamburg sowie vom Gehörlosenverband, Bund der Schwerhörigen und ElbschulEltern zusammen. Gemeinsam wurden offene Fragen gesammelt, Aufgaben zu deren Klärung verteilt und ein nächstes Arbeitstreffen vereinbart.

Wer Interesse hat, Gebärdensprache in der Schule zu lernen oder anzubieten, kann sich gern bei uns melden. Um das politische Ziel (Start zum Schuljahr 2016/17) zu erreichen, ist es jetzt wichtig, alle Beteiligten zu vernetzen und die offenen Fragen zu klären.